Schon im November hatten verschiedene Hilfsorganisationen vor einer problematischen Lage im Sudan nach den Überschwemmungen gewarnt. Die Lage vor Ort stelle den "perfekten Sturm für den Ausbruch von Krankheiten" dar. Zunächst hatte die WHO vermutet, dass die Menschen vor Ort durch die Cholera ums Leben gekommen sein könnten. Denn der Erreger der Krankheit wird vor allem durch verunreinigtes Wasser übertragen. Allerdings hatten Tests ergeben, dass die Opfer negativ auf Cholera getestet worden sind. Nun müssen die Experten also weiter forschen, welcher Virus für den Tod der Menschen verantwortlich ist. Und feststellen, ob eine größere Gefahr von der Krankheit für andere Länder ausgeht.