Gleichzeitig hatte Müller aber auch noch eine gute Nachricht. Denn nachdem was die Wissenschaft bisher über die neue Variante weiß, sei Omikron zwar deutlich ansteckender, dafür aber nicht gefährlicher. Aus diesem Grund forderte Müller die Möglichkeit, dass sich die Infizierten und deren Kontaktpersonen nach fünf Tagen freitesten können. Außerdem fordert Müller: "Geboosterte, die keine Symptome aufweisen, sollten bei einer Woche täglicher Schnelltestungen gar nicht in Quarantäne gehen müssen." In der SPD-Fraktion will man das Thema zunächste dem Expertenrat der Bundesregierung vorlegen und dessen Meinug dazu hören. "Auf dieser Grundlage können wir die Regeln dann überarbeiten", argumentierte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dagmar Schmidt
Nachdem die Bundesregierung ihr Ziel erreicht hat und sich mehr als 30 Millionen Menschen ihre Booster-Impfung abgeholt haben, plant man nun mit neuen Zielen. So sollen bis Ende Januar weitere 30 Millionen Deutsche geboostert werden. Außerdem strebt man dann eine Impfquote von 80 Prozent an. Diese wollte man eigentlich bereits am 7. Januar errreichen. Zwar ist die Impfquote der Deutschen, die mindestens 1 Impfung erhalten haben, nun bereits auf 74 Prozent angestiegen, doch es gibt da durchaus noch Spielraum nach oben. SPD-Politikerin Saskia Esken bezeichnete die Impfquote unterdessen als "schon ziemlich gut". Über die Feiertage waren die Zahlen der Corona-Impfungen jedoch deutlich zurückgegangen. So sollen am Heiligabend 68.000 Impfdosen verabreicht worden sein, am ersten Weihnachtsfeiertag 35.000 und am zweiten Weihnachtsfeiertag noch einmal rund 65.000. Angeblich sei genügend Impfstoff vorhanden, um die Ziele der Bundesregierung bis zum Ende des Monats Januar umzusetzen.