Kommt gar kein Omikron-Impfstoff? Impfhersteller forschen - aber finden sie schnell genug den Schlüssel?

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Kommt gar kein Omikron-Impfstoff? Impfhersteller forschen - aber finden sie schnell genug den Schlüssel?

News (1 / 1) 27.12.2022 00:33 / Simo Symbolbild imago


Alle Hersteller der Impfungen forschen bereits, um eine Anpassung ihrer Impfstoffe auf die Omikron-Variante vorzunehmen. Doch wie schnell könnte dieser Impfstoff zur Verfügung stehen? Können auch die internationalen Zulassungsbehörden einen Turbo einlegen? Oder wird überhaupt ein auf Omikron abgepasster Impfstoff produziert werden?

Hersteller der Impfstoffe erforschen Omikron-Variante

Seit dem Beginn der Impfkampagne haben die Hersteller der mRNA-Präparate, Biontech/Pfizer und Moderna, damit geworben, ihren Impfstoff bei Bedarf deutlich schneller an Virus-Änderungen anpassen zu können, als die Hersteller der Vektor-Impfstoffe. Aktuell ist bekannt, dass Moderna bereits im November mit einer möglichen Anpassung des Impfstoffs gegen Omikron begonnen hat. Auch bei AstraZeneca waren schon erste Schritte unternommen worden, um einen möglicherweise benötigten Impfstoff gegen Omikron zu produzieren. Noch weiter ist aber anscheinend Biontech/Pfizer. Das Unternehmen gibt an, bereits über die Voraussetzungen zu verfügen, um diesen neuen Impfstoff schnell herstellen zu können. So bestätigte

Unternehmensgründerin Özlem Türeci man sei in der Lage die ersten kommerziellen Chargen des Omikron-Impfstoffes bereits im März 2022 ausliefern zu können. Allerdings schränkt die Forscherin gleichzeitig ein: "Diese sind keine Grundlage, um präventiv über die Notwendigkeit eines an Omikron angepassten Impfstoffs zu entscheiden. Wir müssen weitere Labordaten und vor allem auch Daten aus der Praxis auswerten, die in den nächsten Wochen erwartet werden.“ Erst danach wird sich entscheiden, wie es weitergehen soll. Im Klartext: Bisher ist nicht klar, ob das Unternehmen die Anpassung des Impfstoffs tatsächlich vornehmen wird.

Auch Moderna wartet auf weitere Daten