Gleichzeitig wagt Streeck einen Ausblick auf die Zukunft und erwartete einen relativ milden Corona-Sommer 2022. Allerdings werde es wohl in der kalten Jahreszeit dann auch wieder Infektionswellen geben. "Wir werden wieder einen ruhigen Sommer haben. Im März oder April werden die Zahlen wieder deutlich fallen.“ Wie die Wellen in der kalten Jahreszeit aussehen werden, hänge laut Streecks Meinung vor allem von der Art der Varianten ab, die sich in Zukunft bilden werden. Der Virologe glaubt, dass sich sowohl im Sommer als auch im Winter eine unterschiedliche Handhabung des Virus durchsetzen werde. "Im Sommer lässt sich entspannter mit vielen Dingen umgehen, im Herbst oder Winter sind Masken oder ähnliche Schutzmaßnahmen wichtig - das muss ins Bewusstsein. Ich kann aber unmöglich vorhersagen, ob es im nächsten Winter weiterhin der Fall sein wird“, gibt Streeck offen zu. Unterdessen prognostiziert der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach ab dem Jahreswechsel mit einem deutlichen Anstieg der Omikron-Infektionen.