Gesundheitsminister Lauterbach hatte eine Lockdown zu Weihnachten vor wenigen Tagen ausgeschlossen. Aus diesem Grund kritisierte der bayrische Ministerpräsident Markus Söder nun auch die unterschiedlichen Forderungen von Gesundheitsministerium und RKI.
Markus Söder zeigte sich zum Start der der Bund-Länder-Beratungen "höchst irritiert" über die unterschiedlichen Ansichten von Bundesregierung und RKI. Dies sei nach Söders Worten "extrem unglücklich". Denn dadurch werde quasi immer wieder neue Wasserstandsmeldungen veröffentlicht. "Wenn sich das Ministerium und die wichtigste Behörde widersprechen, hinterlässt das mehr Fragezeichen als Ausrufezeichen", übte Söder deutlich Kritik. Offenbar gehen Söder die Maßnahmen der Bundesregierung nicht weit genug.
"Wir wundern uns etwas, was der Bund macht", erklärte Söder in Bezug auf den Verzicht von Kontaktbeschränkungen zu Weihnachten und stattdessen auf die eigenverantwortliche Kontaktbegrenzungen bei Familienfeiern zu setzen und echte Beschränkungen "spätestens ab dem 28. Dezember" ins Auge zu fassen.