Bei den Proben wurde außerdem festgestellt, dass die Delta-Variante in München weiter dominant ist. Die Überwachung des Abwassers ist laut der Münchner Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek ein funktionierendes Frühwarnsystem, das sich bisher bewährt hat: "Das Abwasser-Monitoring liefert uns wichtige Daten, um die Infektionslage in München noch besser einordnen zu können. Die Ausbreitung der Omikron-Virusvariante zeichnet sich ab", gibt die Münchner Gesundheitsreferentin offen zu. Dies sei laut Zurek eine große Hilfe in einer Großstadt wie München, wo das Infektionsgeschehen meist sehr diffus sei. Laut aktuellen Daten soll es bisher in München selbst nur 1 bestätigte Corona-Infektion durch Omikron und insgesamt 26 Verdachtsfälle geben. Die Ergebnisse der Analyse zeigen nun jedoch, dass es ganz sicher mehr Infektionsfälle in München gibt.