Angesichts dieses Szenarios hat der Expertenrat die Bundesregierung aufgefordert, den Schutz von kritischer Infrastruktur sicherzustellen. Dazu gehören Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Telekommunikation, Strom- und Wasserversorgung und die entsprechende Logistik“! Deshalb fordern die Experten sofortige Maßnahmen, um sich auf dieses problematische Szenario Anfang 2022 vorzubereiten. Trotz aller Maßnahmen wird ein extremes Patientenaufkommen erwartet, was zu erheblichen Überlastung der Krankenhäuser führen könnte. Zudem sollen so schnell wie möglich massive Kontaktbeschränkungen beschlossen werden. In dem Expertenrat, der die Bundesregierung zu Corona-Fragen berät sind unter anderem die Virologen Christian Drosten, Hendrik Streeck und Melanie Brinkmann, sowie der Chef der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, RKI-Chef Lothar Wieler, die Physikerin Viola Priesemann sowie der Intensivmediziner Christian Karagiannidis für die Vorschläge verantwortlich, die der Bundesregierung unterbreitet werden. Zudem werden die Chefs der Staatskanzleien die Vorschläge bewerten um über neue Maßnahmen zu beratschlagen. NRW-
Regierungschef Hendrik Wüst (46, CDU) forderte gegenüber den Medien bereits eine erneute Ministerpräsidentenkonferenz mit dem neuen Bundeskanzler Scholz noch vor den Weihnachtsfeiertagen.