Knallhart-Lockdown bis zum 14. Januar beschlossen! Ein Großteil der Geschäfte, Schulen und Kitas dicht - Niederlande machen dicht

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Knallhart-Lockdown bis zum 14. Januar beschlossen! Ein Großteil der Geschäfte, Schulen und Kitas dicht - Niederlande machen dicht

News (2 / 1) 20.12.2022 00:33 / Torben Symbolbild imago


So ist die Corona-Lage in Holland

Diese harten Maßnahmen waren von einem Expertenteam empfohlen und dann von der Regierung übernommen worden. Man befürchtet eine hohe Anzahl an Infektionsfällen durch die Omikron-Variante. Schon bald könnten die Intensivstationen in Holland überlastet werden. Dazu kommt, dass die Holländer bisher einen deutlichen Rückstand bei den Booster-Impfungen aufweisen. In der holländischen Hauptstadt Amsterdam verdoppeln sich die Infektionen durch Omikron alle zwei bis drei Tage. Noch vor Weihnachten wird die Variante wohl die Dominanz bei den Ansteckungen übernehmen. Schon bald könnte die neue Variante einen Ansturm von Patienten auf die Krankenhäuser auslösen. Dabei sind die Zahlen der Neuinfektionen im Vergleich zur letzten Woche um 24 Prozent gesunken. Trotzdem wollen die Holländer kein Risiko eingehen.

Entscheidung der Niederländer sorgt für Polemik

Verständnis für das Handeln der Regierung zeigte Anton Stapelkamp, der Bürgermeister der niederländischen Gemeinde Aalten. Dieser Ort liegt ganz in der Nähe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. "Der Lockdown ist notwendig, davon bin ich überzeugt. Wenn wir das Omikron-Virus nicht ernst nehmen und uns nicht schützen, können wir eine Katastrophe erwarten“, ist Stapelkampf besorgt. Schon am Morgen waren die Lockdownpläne durchgesickert. Aus diesem Grund füllten sich die holländischen Städte mit Menschenmengen. Besonders vor Friseuren und Geschäften hatten sich lange Schlangen von Menschen gebildet, die in letzter Minute Weihnachtseinkäufe erledigen wollten. In Rotterdam war die Innenstadt dermaßen überfüllt, dass die Stadtverwaltung die Menschen über die Medien aufgerufen hatte, nicht in die Stadt zu kommen. Bleibt zu hoffen, dass die Maßnahmen nicht erneut gewalttätige Proteste auslösen, wie dies bereits vor einige Wochen der Fall gewesen war.