Bundesregierung will Einreise-Regeln wegen Omikron verschärfen - So will man das Einschleppen weiterer Omikron-Fälle verhindern

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Bundesregierung will Einreise-Regeln wegen Omikron verschärfen - So will man das Einschleppen weiterer Omikron-Fälle verhindern

News (2 / 1) 19.12.2022 00:33 / Olga Symbolbild imago


Würden die schärferen Einreise-Regeln umgesetzt, dann wären nach aktuellem Stand lediglich Reisende aus Südafrika und sieben weiteren afrikanischen Ländern betroffen. Diese sind zur Zeit bereits als Virusvariantengebiet vom Robert-Koch-Institut eingestuft. Doch nun wollen die Gesundheitsminister der Länder auch Großbritannien auf diese Liste setzen. "Die Ausbreitung von Omikron in Großbritannien ist sehr deutlich“, äußert Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (57, CSU), der zur Zeit den Vorsitz der Konferenz der Gesundheitsminister führt. Unterdessen wurden am Samstag in

Großbritannien 10.059 neue Covid-19-Infektionen gemeldet, die duch die Omikron-Variante ausgelöst worden sind. Das sind 3 Mal mehr als am Vortag. In London solI Omikron nun bereits offiziell Delta als dominierende Variante abgelöst haben. Wegen der massiven Ausbreitung von Omikron wurde in London am Samstag der der

Katastrophenfall ausgerufen. "Der Anstieg der Omikron-Fälle in unserer Hauptstadt ist sehr besorgniserregend“, gab Bürgermeister Sadiq Khan am Samstag gegenüber den Medien bekannt. "Deshalb rufen wir erneut den Katastrophenfall aus“, kündigte Khan an. Dies sei auch deshalb notwendig, weil die Zahl der Covid-Patienten in Londons Krankenhäusern deutlich angestiegen sei.