Scholz sieht im Kampf gegen das Coronavirus die größte Priorität.
"Es darf keine roten Linien geben, das hat uns diese Pandemie nun wirklich gezeigt. Wir müssen immer bereit sein umzudenken, wenn die Umstände es erfordern“, hatte Scholz geäußert. Sollte sich die Situation als weiter zuspitzen, werde man schnell und entschlossen handeln. So sei auch ein Lockdown zu Weihnachten nicht explizit ausgeschlossen. "Gerade haben der Bund und die Länder sehr rigide Maßnahmen ergriffen. Wir werden täglich prüfen, wie sie umgesetzt werden und ob sie ausreichen. Wir wollen die vierte Welle brechen“, gibt sich Scholz kämpferisch. Nach Meinung des Bundeskanzlers sei die Meinung der Bevölkerung wegen Corona nicht gespalten. Denn Scholz zeigte auf, dass man verschiedene Meinungen nicht als Spaltung auslegen dürfe. Er selbst jedenfalls sagt: "Ich bin auch der Kanzler der Ungeimpften“. Zukünftig hofft Scholz angesichts der aktuellen Lage auf eine höhere Impfbereitschaft der Bürger: "Die allermeisten Bürgerinnen und Bürger haben sich impfen lassen. Viele weitere wollen es bald tun, weil sie ihre Bedenken überwunden haben“, glaubt Scholz.