Wegen der Corona-Maßnahmen gehen vor allem die Menschen in Ostdeutschland nun regelmäßig auf die Straße. Deshalb ist es auch am Montag wieder zu radikalen Protesten gekommen. Insgesamt 13 Versammlung gab es in ganz Deutschland In Magdeburg fand mit rund 3.500 Teilnehmern die größte Protestaktion statt.
Unter anderem waren bei einer verbotenen Demonstration in Mannheim 2.000 Teilnehmer aufgetaucht und hatten dabei auch gewalttätige Auseinandersetzung mit den Sicherheitskräften provoziert. Dort waren sechs Polizisten verletzt worden. Die Polizei stellte Anzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz aus. Zudem waren vor allem aus nordostdeutschen Städten wie Rostock und Schwerin weitere Proteste gemeldet worden, wo sich 1.000 militanten Maßnahmen-Gegnern mit der Polizei angelegt hatten. Offenbar wird der Anteil extremistischer Corona-Leugner immer größer. Nach Einschätzung von SPD-Innenexperte Sebastian Fiedler (48) vermutet dieser einen "gewaltbereiten Kern der Verschwörungs-Extremisten auf 15 000 bis 20 000, die Sympathisantenszene ist auf jeden Fall sechsstellig.“ Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern waren seit Ende November mehr als 26 Protestaktionen mit insgesamt 8.350 Teilnehmern registriert worden