Am frühen Dienstagmorgen hat ein schweres Erdbeben den Osten von Indonesien erschüttert. Das Beben erreichte die Stärke 7,3 auf der Richterskala und hatte einen Tsunami-Alarm in der Region zur Folge. Bisher gibt es keine Angaben zur Anzahl der Todesopfer und der Verletzten.
Heftiger Erdstoß im Osten Indonesiens, wo das Erdbeben die Menschen am frühen Morgen überrascht hatte. Unmittelbar nach dem Beben war die Befürchtung aufgekommen, dass das schwere Beben der Stärke 7,3 einen Tsunami auslösen könnte. Und tatsächlich erfolgte kurz nach dem Erdbeben dann auch eine Tsunami-Warnung. Das Beben hatte sein Epizentrum rund 100 Kilometer nördlich der indonesischen Stadt Maumere mitten im Pazifik in einer Tiefe von 18,5 Kilometern. Zunächst war das Pazifische Tsunami-Warnzentrum von einer Gefahr durch einen Tsunami in einem Umkreis von gut 1.000 Kilometern um das Epizentrum des Bebens ausgegangen. Die Experten von Geological Survey gehen lediglich von einem geringen Riosiko für schlimme Schäden durch das Beben selbst aus. In der Gegend kommt es jedoch meist nach Erdbeben zu Erdrutschen oder Tsunamis, die dann ebenfalls Tote und Verletzte fordern. Diesmal wurde der Tsunami-Alarm allerdings nach wenigen Stunden aufgehoben.