In den Bundesländern in denen 26 eingeführt wurde, sind bisher alle Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren von dieser Regel ausgenommen. Doch nun kündigt das erste Bundesland an, die 2G-Regel ab dem nächsten Jahr auch für diese Altersgruppe zur Vorschrift zu machen.
Obwohl die Ankündigung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) harte Kritik auch von Seiten des Koalitionspartners CDU ausgelöst hat, will der SPD-Politiker auch weiterhin daran festhalten, dass die 2G-Regel auch für Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren ab dem Beginn des neuen Jahres zur Pflicht wird. Dann soll dies zur Zeit landesweit gültige Ausnahmeregel in Niedersachsen abgeschafft werden. "Darauf wird es nach jetzigem Stand hinauslaufen“, erklärte Weil am Samstag bei einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Dies bedeutet in der Praxis, dass ab dem neuen Jahr alle Zwölf- bis 17-Jährige, die weder geimpft noch genesen sind, keine Restaurants mehr besuchen dürfen und auch zum Shoppen nicht in bestimmte Geschäfte gehen können.