Bei den infizierten Deutschen soll es sich um Personen im Alter zwischen 25 und 39 Jahren handeln. Bei keinem der Infizierten liegt ein schwerer Verlauf der Infektion vor. "Man kann jetzt natürlich sagen: Das sind doch ohnehin junge Leute. Aber man kann schon davon ausgehen, dass zumindest ein schwerer Verlauf verhindert wird", ist sich der Wissenschaftler von der Stellenbosch University in der Nähe von Kapstadt sicher. Das Forscherteam kommt deshalb zu dem Schluss, dass eine Anpassung des Impfstoffs an die Omikron-Variante notwendig, der Schutz vor einem schweren Verlauf durch die Booster-Impfung allerdings weiter gesichert ist. Biontech hatte in den letzten Tagen bestätigt, bereits an einer Anpassung seines Impfstoffs zu arbeiten. Bis diese Anpassung abgeschlossen ist, sei die Boosterung laut Preiser der beste Schutz vor einem schweren Verlauf. Bei Studien hatte Biontech herausgefunden, dass die Schutzwirkung durch die Booster-Impfung um das 25-Fache erhöht werde. Bei den infizierten Deutschen in Südafrika soll es sich um 4 Praktikanten eines lokalen Krankenhauses und 3 Touristen gehandelt haben. Alle hatten mindestens zwei ihrer 3 Impfungen mit einem mRNA-Impfstoff erhalten.