Am Unfallort war ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungskräfte, Polizei und Bergungsdienst im Einsatz. Diese waren gut fünf Stunden bei der Bergung der Opfer und der Fahrzeuge an der Unfallstelle im Einsatz. Während dieser Zeit war die B253 für den Verkehr gesperrt worden. Erst 1.30 Uhr am frühen Montagmorgen konnte der Verkehr dann wieder freigegeben werden. Nun sollen Experten mit Hilfe eines Sachverständigen ermitteln, wie es zu diesem schrecklichen Unfall kommen konnte. Nach ersten Erkenntnissen soll der 27-jährige Fahrer des Golf GTI offenbar infolge von überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn gekommen sein, wo er dann mit dem Wagen einer 42-jährigen Frau zusammengestoßen war. An der Unfallstelle selbst gilt ein Tempo-Limit von 70 km/h. "Die Straße war nass, aber nicht glatt. Aber wenn hier ein Auto schnell entgegenkommt, hat man keine Chance“, gibt Polizist Markus Brettschneider zu bedenken. Für die Ermittlungen in diesem Fall ist ab sofort die Staatsanwaltschaft Kassel zuständig, die bereits einen Gutachter zur Aufklärung des genauen Unfallhergangs beauftragt hat.